Mittwoch, 30. Juli 2014

Tutorial: Eine Nadelhülle für's Stricken


Seitdem ich mir meine Nadelhülle genäht habe, gehört Chaos in meinem Strickbeutel der Vergangenheit an. Die Nadeln verheddern sich nicht mehr mit der Wolle und ich muss nicht ständig nach der fünften Nadel des Nadelspiels kramen, weil sie unter die Wolle gerutscht ist. Ich weiß, man kann da auch so kleine Gummi-"Mützen" kaufen (manche auch tatsächlich in Mützenform!), aber ganz ehrlich, aus Stoff ist das doch schöner!

Um euch eine eigene Nadelhülle zu nähen, braucht ihr:

• 2x Außenstoff, je 23x7cm
• 2x Innenstoff, je 23x7cm
• 2x Bügeleinlage (z.B. Vlieseline H230), je 23x7cm
• 2x farblich passende Kam Snaps


Außerdem benötigt ihr natürlich eine Nähmaschine, eine Stoffschere, ein Bügeleisen, Stecknadeln, eine Zange für Kam Snaps und eine Stricknadel oder einen anderen spitzen Gegenstand (ich habe so endlich eine Verwendung für diese eine Stricknadel gefunden, die ich nicht zuordnen kann - aber ein Kuli tut's auch!).

Und so gehts:

Bügelt die Bügeleinlage auf den Außenstoff auf.


Legt die beiden Außenstoffe rechts auf rechts aufeinander und steckt euch ein paar Nadeln. 


Näht nun die Außenstoffe nähfüßchenbreit an drei Seiten (zwei kurze und eine lange) zusammen.


Schneidet die Nahtzugaben in den Ecken etwas ab, um später Knubbel zu vermeiden. Legt das Außenteil beiseite.


Legt nun die beiden Innenstoffe rechts auf rechts aufeinander und steckt euch wieder Nadeln.


Näht nun die Innenstoffe nähfüßchenbreit an drei Seiten zusammen, wobei an der unteren, langen Seite unbedingt eine Wendeöffnung gelassen werden muss. Hier ist es besonders wichtig, die Nähte zu verriegeln!


Schneidet wieder die Nahtzugaben an den Ecken ab.


Wendet das Innenteil, ich gehe dabei mit einer Stricknadel in die Ecken, damit diese schön liegen.


Steckt das Innenteil in das Außenteil, dabei zeigt die rechte Seite des Außenteiles zur rechten Seite des Innenteils.


Steckt euch rings um die lange Öffnung herum ein paar Nadeln. Achtet darauf, dass die Nahtzugaben an den Seiten schön auseinander liegen.


Näht einmal nähfüßchenbreit um die große Öffnung herum, achtet dabei darauf, dass die Nahtzugaben an den Seiten nicht „umklappen“, sondern flach wie möglich übernäht werden.



Wendet nun die Nadelhülle durch die Wendeöffnung. Benutzt dabei wieder die Stricknadel.


Das Ganze schaut jetzt so aus:


Nun muss zunächst die Wendeöffnung geschlossen werden. Dazu benutzt ihr farblich passendes Garn sowohl für den Ober- als auch für den Unterfaden. Steppt die Öffnung knappkantig ab, ich benutze hierfür meinen Kantennähfuß.


Und so sieht der „Boden“ der Hülle dann aus:


Schließlich steckt ihr den Innenstoff in den Außenstoff und bügelt einmal drüber. Um die Ecken schön hinzubekommen, benutze ich hier gerne wieder die Stricknadel.



Steckt euch anschließend ein paar Nadeln rund um die Öffnung herum.


Steppt die Öffnung ab. Wichtig ist hier, dass das Garn des Oberfadens farblich zum Innenstoff und das Garn des Unterfadens farblich zum Außenstoff passt.



Fast fertig! Was jetzt noch fehlt, sind die Kam Snaps. Mit einem Lineal messt ihr 6 cm von jedem Rand entfernt ab und markiert euch die Stelle mit einer Stecknadel.


Ca. 1cm unterhalb des Randes steckt ihr nun die Ahle für die Kam Snaps durch alle Schichten und befestigt dort dann die Kam Snaps.


Und das war's auch schon!


Ich muss mich jetzt immer nur entscheiden, welche Hülle ich benutzen will ... die gelb-grüne vom Tutorial hat aber meine Mutter gekriegt: So viele Socken stricke ich nie im Leben gleichzeitig, als dass ich drei Hüllen bräuchte ...





Manchmal sind die simpelsten Ideen die besten, finde ich. Ich wünsche euch viel Spaß mit eurer Nadelhülle und mache mich jetzt wieder ans Stricken. Viele liebe Grüße!

- Mara

Montag, 28. Juli 2014

Ein Platz für schmutzige Wäsche

Noch drei Wochen arbeiten, dann geht auch für mich der Sommer richtig los. Um einen Platz zu haben für meine Schmutzwäsche auf Reisen, habe ich mir (mal wieder) eine "Lined Drawstring Bag" nach Jeni Baker genäht. Auch wenn es die Anleitung im Prinzip kostenlos auf ihrem Blog hier gibt, bin ich heilfroh über den Kauf des Schnittmusters. Darin sind nämlich auch viele andere Größen enthalten!


Der Beutel ist wirklich riesig, da ist viel Platz für Schmutzwäsche drin! Damit ich allerdings auch wirklich Schmutzwäsche reinpacke, habe ich nur außen "schöne" Stoffe verwendet. Innen kam ein 2€-Stoff aus dem IKEA zum Einsatz, da habe ich keine Skrupel, Schmutzwäsche reinzustecken.


Für außen habe ich dann endlich den bunten Stoff verwenden können, den ich bei Trollinge im Ausverkauf erstanden habe. Ich bin mir immer unsicher, was ich mit so relativ groß gemusterten und dazu auch noch bunten Stoffen nähen soll, aber hier gefällt mir der Stoff richtig gut! 

Das schlimmste hier war allerdings das Zuschneiden. Ab einer gewissen Größe der Stoffstücke werden die bei mir einfach ungenau, das mag ich einfach nicht. Aber sobald das dann mal rum ist, ist so ein Beutel ja ganz schnell genäht!


Viele Grüße und einen tollen Start in die neue Woche!

- Mara

Montag, 21. Juli 2014

Liebster Award

 Steffi von "LovelyandColourful" hat mich für den Liebster Award nominiert, vielen Dank! Ich habe mich sehr gefreut.


Der Liebster Award dient dazu, unbekannte Blogs ein bisschen bekannter zu machen. Die Regeln sind folgende:

- Verlinke die Person, die dich nominiert hat
- Beantworte die 11 Fragen, die sie dir gestellt hat
- Denke dir selbst 11 Fragen aus
- Nominiere 11 Blogs, die weniger als 200 Follower haben
- Die Nominierten müssen über die Nominierung informiert werden

Steffis elf Fragen waren:


1. Wer bist du? Stell dich kurz vor.

Mein Name ist Mara, ich komme aus dem Süden Deutschlands und ich bin seit einem knappen Jahr absolut nähbegeistert.  Kommt ein neuer Tatort, bin ich Sonntag abends garantiert auf der Couch anzutreffen (auch wenn ich jeden Tatort eigentlich viermal schauen müsste, bis ich ihn voll und ganz verstanden habe). Ich halte sehr gerne ausgedehnte Mittagsschläfchen, trage quasi das ganze Jahr über Wollsocken und habe seit kurzem mein Abi in der Tasche. 


2. Wie bist du zum Nähen gekommen?

Ich habe meine Mutter gebeten, mir mal ihre Nähmaschine zu erklären. Das war im Oktober letzten Jahres und ich habe mich auf den ersten Blick Stich verliebt! Als ich dann auch noch auf die farbenfrohe Welt der Stoffe gestoßen bin, war ich hin und weg.


3. Wann hast du begonnen, darüber zu bloggen, und warum?

Ich habe relativ bald die vielen kreativen Nähblogs für mich entdeckt und natürlich vieles dort gelernt, vor allem aber haben diese Näher aus der ganzen Welt mich inspiriert. Ich hoffe, dass dieser Blog auch für andere ein bisschen Inspiration und Hilfe darstellen kann, auch wenn er noch keinen Monat alt ist!


4. Warst du schon immer kreativ?

Jein. Also ja, schon, ich habe als Kind natürlich gemalt und gebastelt und das hat mir auch Spaß gemacht. Aber ich war ganz sicher nicht jemand, der im Kunstunterricht geglänzt hat (Zeichnen kann ich nämlich überhaupt nicht). Allerdings stricke ich schon länger und kann mich ja jetzt zum Glück auch mit Stoffen kreativ betätigen.

5. Was ist dein schönstes Meisterstück?
Ganz klar meine Sew Together Bag! Zum einen bin ich sehr zufrieden mit der Farbkombination (auch wenn es letztendlich doch nur rot-blau ist ...), zum anderen sind gleich vier Reißverschlüsse dabei, die allesamt ganz ordentlich genäht wurden.



Außerdem hat die Sew Together Bag genügend Stauraum für fast alle meine Nähutensilien und ist wunderbar praktisch. Was will man mehr?


6. Hast du noch weitere Hobbys, außer nähen und bloggen? 

Ich backe und lese sehr gerne, außerdem engagiere ich mich seit meinem Auslandsjahr beim American Field Service. Bin ich unterwegs, trifft man mich gerne auch strickend an, egal ob es draußen 35 oder -10 Grad hat.


7. Wohin würdest du gerne mal reisen?

Ich würde wahnsinnig gerne einmal in die Antarktis fahren. Bei Dokumentationen jeglicher Art über diesen Kontinent kriege ich Fernweh, die Weite und Kargheit der Landschaft begeistern mich immer wieder aufs Neue. Außerdem finde ich Pinguine toll!


8. Bist du eher ein Stadt- oder ein Landmensch?

Diese Frage freut mich natürlich, weil sowohl der Begriff "Stadt" als auch der Begriff "Land" im Titel meines Blogs enthalten sind ;) Ich mag beides, könnte es aber wohl auf Dauer weder in einer Millionenstadt wie z.B. Berlin oder Hamburg noch in einem Dorf mit 200 Einwohnern und 400 Kühen aushalten. Für kleinere Städte spricht auch, dass sie im Normalfall nicht über U-Bahnen verfügen, die sind mir nämlich gänzlich unsympathisch. 


9. Was für Musik hörst du?

Ich höre einmal alles querbeet durch, was mir über den Weg rennt. Aber ein paar Favoriten habe ich schon auch: The Avett Brothers, Calle 13, Tom Odell, The Tallest Man On Earth, Tegan And Sara, Kimya Dawson ... beim Autofahren geht allerdings nichts über Radio hören!


10. Wem würdest du mal gerne begegnen und warum?
Wahnsinnig gerne würde ich einmal zum International Quilt Market in die USA fahren, weil sich dort neben vielen tollen Quilts auch viele tolle Quilterinnen und Bloggerinnen rumtreiben, die ich dann treffen würde. 


11. Bist du eher tag- oder nachtaktiv?

In der Phase vor meinen Abitursprüfungen war ich sehr nachtaktiv, weil ich da am besten lernen konnte. Mitterweile hat sich mein Schlafrhytmus wieder eingependelt und ich achte darauf, dass ich nachts schlafe und nicht nähe ;) 

Ich nominiere frauohneschuhe, eine Exilkölnerin und die Krimskrams-Kiste. Genau wie Steffi kenne ich gar nicht so viele unbekannte Blogs ...

Meine Fragen an euch sind:
1. Wer bist du? Stell dich kurz vor. (Ja, ich weiß, langweilig, aber wichtig! ;) )
2. Was ist das erste, was du tust, nachdem du morgens aus dem Bett bist?
3. Welches Wetter ist dir am liebsten?
4. Hast du einen Lieblingsstoff?
5. Was kannst du besonders gut?
6. Worüber regst du dich herzhaft auf?
7. Was macht dich glücklich?
8. Welches war der beste Moment mit deiner Nähmaschine?
9. Und welches der schlimmste?
10. Welche Sprache würdest du gerne sprechen können?
11. Und zu guter Letzt: Wen nominierst du für den Liebster Award?

Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche!
- Mara

Freitag, 18. Juli 2014

Stricken meets Nähen

Ich stricke gerne. Es ist zwar nicht so, dass ich mich einen ganzen Nachmittag hinsetze und dann drei Stunden lang eifrig und mit einer Engelsgeduld wundervolle Schals, Pullover und Decken produziere. Ich stricke dann, wenn ich nicht nähen kann: Im Zug, im Bus, vor dem Fernseher, und auch in der Schule habe ich gestrickt. 



Socken sind für mich das ideale Projekt: Wenn man den Dreh mal raus hat, sind sie einfach zu stricken und machen Spaß. Das Stricken hat bei mir früher angefangen als das Nähen, nämlich vor ca. vier Jahren. Ich habe viel Kleinzeugs gestrickt und einmal eine Decke (zugegebenermaßen mit äußerst dicker Wolle), aber bei fast allen Projekten war ich irgendwann genervt vom Muster oder ich hatte einfach keine Lust mehr. Aber nicht so bei Socken! Wahrscheinlich rührt meine Liebe zum Sockenstricken daher, dass ich selber von Anfang September bis Ende Juni zehn Monate im Jahr Wollsocken trage. Kalte Füße gibt's so nicht bei mir!


Da ich ja liebend gerne kleine Täschle produziere, musste natürlich auch eines für's Strickzeug her. Der blaue IKEA-Außenstoff, den ich von einer "Wendy" noch übrig hatte, hat gerade eben so gereicht für die kleine quaderförmige Tasche. Das Innenleben ist dann noch einmal ausgeklügelt: Eine Lasche, unter die man ein Wollknäuel schieben kann, verhindert das Herumspringen des Wollknäuels auf Zug-, Bus- und Wohnzimmerboden. 

Ein Problem gab es dann aber doch: Meine Nadeln verhedderten sich ständig mit der Wolle. Und da ich sowieso meine neuen Kam Snaps ausprobieren wollte, habe ich mir ein kleines Nadeletui genäht:


Die Konstruktion ist denkbar einfach, aber sie tut absolut ihren Zweck. Und die zwei Kam Snaps sind nicht nur praktisch, sondern auch dekorativ, wie ich finde. 


Und so sieht das dann aus, wenn ich mein Strickzeug in meinem Täschle transportiere:



Ich mache mich jetzt mit dem Zug auf in den Schwarzwald, und natürlich nehme ich mein Strickzeug mit. Denn die blaue Socke vom ersten Bild wartet noch auf ihr Gegenstück. Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende!

- Mara

P.S.: Ja, ich stricke im Hochsommer und bei 35 Grad draußen warme Wollsocken. Tatsächlich stricke ich im Sommer gefühlsmäßig mehr ... wahrscheinlich liegt das daran, dass ich im Winter als viel zu kalte Hände zum Stricken habe.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Simply Sampled Quilt Teil 2

Eine gute Woche ist es her, dass Jeni Baker ihr Quiltmuster "Simply Sampled" veröffentlicht hat. Und ich bin fertig mit allen Blocks!

Die zweite Hälfte der Blocks ging entschieden schneller von der Hand. Den Anfang machte ein sogenannter "Log Cabin" Block:


Weiter ging es mit den Blocks "Economy" ...


... "Ohio Star" (dieser hier ist mein Liebster, die Konstruktion mit den "Sanduhren", die gleichzeitig einen roten Rahmen um den mittleren grauen Block bilden, finde ich genial!) ...

... "Chevron" ...


... "Patchwork Chain" ...


... und zu guter letzt noch "Postage Stamp":


Das hier sind meine zwölf fertigen Blocks, da kommen jetzt noch weiße Sashing-Streifen dazwischen und dann noch eine Umrandung außen rum. Und dann ist der Quilt das Quilt-Top auch schon fertig!


Viele liebe Grüße!

- Mara

Freitag, 11. Juli 2014

Genähtes im Zeitraffer: Kleine (und größere) Quilts

Wie Mittwoch versprochen, zeige ich euch heute, was bei mir in den vergangenen Monaten quiltmäßig entstanden ist. Dazu muss man sagen, dass ich mich wirklich ewig nicht an einen richtigen Quilt getraut habe: Zu aufwendig, zu kompliziert, und hilfe, das Binding. (Diese Angst habe ich ja mittlerweile überwunden, das Binding macht mir jetzt am meisten Spaß!)

Dem war aber nicht immer so, und ein Sitzkissen, welches ich genäht habe, sieht bei genauerer Betrachtung auf gut Deutsch schrecklich aus. Wenn man das Binding aber ignoriert, kommt der tolle Stoff sehr schön raus, finde ich. Das waren meine allerersten Quiltversuche und ich habe einfache Linien auf relativ dickem Volumenvlies genäht, der mittlerweile aber platt gesessen ist. 


Das ist beileibe kein Meisterstück, aber für die ersten Versuche dann doch okay, finde ich.


Als nächstes habe ich mich dann an einer kleinen Unterlage probiert, und da habe ich diesmal auch gepatcht. Gequiltet habe ich dann Linien rechts und links der roten Quadrate, die jeweils 0,7cm voneinander entfernt sind.


Auch wenn die Unterlage sehr klein ist, gefällt sie mir richtig gut. Das Binding bringt, finde ich, die roten Farben richtig zum Leuchten. Schade, dass ich von dem Stoff nichts mehr da habe!


Nachdem ich überall sogenannte "Dresden Plates" gesehen habe, wollte ich mich auch mal an einem versuchen. Nachdem ich meine Restekiste durchwühlt hatte, ging das dann auch ganz fix. Ich habe den "Dresdner Teller" dann auf weißen Stoff appliziert und bin mit gequilteten Linien den Zacken der Applikation gefolgt.


Der Innenkreis gefällt mir überhaupt nicht, das würde ich das nächste Mal definitiv anders machen. Ansonsten aber mag ich diesen Miniquilt sehr gerne, gerade der Kontrast zwischen dem Binding und der Mitte gefällt mir.


 Auf dem Stoffmarkt Anfang März habe ich zwei Meter eines einfachen, grün-weiß gestreiften Stoffes entstanden. Mit einem einfachen beigen Stoff als Rückseite und einer IKEA-Decke als Füllung habe ich dann die weiß-grünen Linien im Abstand von 1cm abgesteppt und das ganze dann mit einem blauen Stoff, ebenfalls vom Stoffmarkt, eingefasst. Fertig waren vier Tischsets!



Die Einfassung habe ich hier mit der Hand festnäht. Das war zwar aufwendig, aber dafür sieht man jetzt weder vorne noch hinten eine Naht, die hätte mich vorne gestört.


 Dann habe ich nach Elizabeth Hartmans Anleitung einen gequilteten Topflappen genäht. Die Öffnung für die Hand ist leider etwas zu klein geraten, aber schön ist er trotzdem.


Ich habe, anders als es in der Anleitung vorgeschlagen wurde, kein "stippling" verwendet, sondern gerade Linien gequiltet. Das andere übe ich nämlich noch!


Abgesehen von den vielen kleinen Projekten habe ich dann doch noch eine Decke genäht, mit einem einfachen quadratischen Patchworkmuster und einer Einfassung aus dem rückseitigem Stoff. Die Decke ist für den Sohn der Tochter meiner Patentante und aus Gütermann-Stoffen genäht.


Auch hier habe ich einen IKEA-Vlies als Füllung benutzt und nur ein paar wenige gerade Linien gequiltet. Die Decke ist ca. 1,20 Meter hoch und breit.



Mit meinem Simply Sampled Quilt bin ich noch nicht weitergekommen - mal sehen, was das Wochenende bringt.

Viele Grüße!

- Mara