Mittwoch, 2. Juli 2014

Genähtes im Zeitraffer, No.2: "Große" Taschen

Nachdem ich letzten Mittwoch die vielen kleineren Täschle gezeigt habe, sind diese Woche die etwas größeren Taschen dran. Von denen gibt es allerdings nicht so viele ;) Nach den vielen kleinen Projekten entstanden innerhalb kürzester Zeit zwei recht einfache und eine etwas aufwendigere Handtasche bzw. Shopper, in die recht viel hineingeht.

Die erste war eine einfache Wendy nach Pattydoo mit Innentaschen, die ich immer noch von Zeit zu Zeit verwende. Die Stoffe waren einige der ersten Stoffe, die ich bestellt habe. Mittlerweile würde ich vermutlich keinen so groß gepunkteten Stoff kaufen, aber zu Beginn hat mich die Bandbreite an Stoffen einfach überfordert, sodass ich zu Punkten gegriffen habe. Mit Punkten macht man nichts falsch! (Und mit rot auch nicht, finde ich.)


Innen habe ich nach Inas Tutorial zwei Fächer eingenäht, die groß genug sind, um auch mal eine Wasserflasche zu halten.

Das geblümte Webband war eines meiner ersten Nähanschaffungen. Ich finde es immer noch einfach schön! Und auf den so toll passenden Saum an der Seitennaht bin ich auch jetzt noch etwas stolz.

Für meine Mutter habe ich dann aus einem etwas festeren IKEA-Stoff und einem herrlich weichen Stoff von Volksfaden eine ähnliche Tasche genäht, nur mit einer Reißverschlusstasche innen. (Die Art und Weise, wie der Reißverschluss eingenäht wurde, ist absolut unter aller Sau. Ich weiß.) Dennoch wird die Tasche fleißig benutzt.

Den Print mit den Pflanzen und den Krabbeltieren mag ich recht gerne, trotz der detailreich gezeichneten Fühler von Käfern und sonstigem Kriechzeugs. Die tollen Blütenblätter entschädigen dafür ;)


Nach Maßen, die ich mir selbst zusammengeschrieben habe, entstand dann im Januar diese Tasche mit zwei Innentaschen und einem Schlüsselring. Wegen der recht dünnen Stoffe habe ich innen ein festes, altes Bettlaken als Einlage verwendet. Nach intensiver Benutzung ist ein Henkel dann in der Stadt abgekracht, natürlich erst, nachdem ich aus der Bücherei kam. Es ist kein Spaß, eine mehrere Kilo schwere, recht große Tasche auf dem Arm drei Kilometer durch Regen nach Hause zu tragen ... Aber was soll's: Der Henkel war nicht gut festgenäht und zugegebenermaßen nicht für schwere Bücher und Wasserflaschen geeignet, aber geärgert habe ich mich trotzdem sehr. Zuhause wurde die Tasche unter dem Stapel der zu beendenden Nähprojekte verstaut und zwar nicht vergessen, aber geflissentlich ignoriert, bis ich dann vorletzte Woche mich mit meinem Nahttrenner (der übrigens mein bester Freund ist) hingesetzt habe, die Absteppnähte oben und dann auch die eigentliche Schließnaht aufgetrennt habe. Gar nicht so einfach, da der braune Stoff keine besonders gute Qualität hat und ziemlich ausgefranst ist. Dann wurden neue Henkel genäht, die ich diesmal aber zum einen verstärkt und zum anderen auch fester eingenäht habe. Hoffen wir, dass es hält, denn ich benutze die Tasche andauernd.


Der Schlüsselring, der im Gegensatz zum Innenleben auch im Außenstoff genäht wurde, ist ungemein praktisch. Nie wieder lästiges Suchen nach dem Schlüssel! (Theoretisch zumindest, denn wenn man den Schlüssel trotz einer solchen Vorrichtung immer wieder nur in die Tasche schmeißt, bringt das auch nicht viel.)


Das nächste Mal würde ich die Fächer innen mit einem Verschluss versehen, entweder einem Reißverschluss oder Druckknöpfen. Es fällt recht viel aus den Fächern raus in die Tasche ;)



Eine etwas kleinere Tasche entstand dann nochmal an einem Nachmittag, als mir langweilig war. Letztendlich kann ich sie nicht wirklich gebrauchen, sie ist ziemlich klein und die Öffnung so weit, dass fast alles rausfällt, was man so reinsteckt. Aber für Wäscheklammern ist sie absolut tauglich!



Auch hier habe ich wieder mal nur Pünktchenstoffe verarbeitet, natürlich in rot und blau. Zusammen mit den Wäscheklammern sieht das ganz nett aus, und die weite Öffnung ist ganz gut, wenn man sich die Tasche beim Wäsche aufhängen über die Schulter hängt. Aber um sowas "in freier Wildbahn" zu tragen, sind es dann doch etwas zu viele Punkte für meinen Geschmack. (Ja! Sowas gibt's! Auch mir können Punkte zu viel werden ...)



Gestern habe ich mir das Schnittmuster für die Poolside Tote von Anna von Noodlehead heruntergeladen. Ich muss gestehen, so ganz blicke ich noch nicht durch. Aber ich hoffe, dass das nach mehrmaligem Durchlesen etwas besser wird. Diese Tage sollten meine Stoffe von Trollinge ankommen, von denen ich einen oder auch zwei für diese Tasche verwenden möchte. Trotzdem stehen erstmal andere Projekte auf der Warteliste, unter anderem will ich ein Top bis Freitag fertig nähen.


- Mara






1 Kommentar:

  1. Vor dem IKEA-Stoff stand ich auch kürzlich, aber war mir nicht ganz sicher. Jetzt denke ich, ich hätte ihn mal kaufen sollen! ;) gefällt mir echt gut!

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