Freitag, 19. September 2014

English Paper Piecing in England

Für meinen Urlaub wollte ich außer einem Strickprojekt auch noch etwas zum Handnähen mitnehmen, und meine Wahl fiel durch die Unterstützung meiner lieben Nähfreundinnen aufs sogenannte "English Paper Piecing" oder kurz auch EPP. Auf Deutsch heißt das ganze "Lieseln", aber da ich davon bisher immer nur in englischen Blogs gelesen habe, bleibe ich beim englischen Namen.


EPP ist eine sehr alte Form des Patchworks. Früher, als es noch keine Nähmaschinen gab oder diese schlicht und einfach nicht erschwinglich waren, benutzte man diese Methode, um trotzdem akkurate Quilts mit vielfältigen geometrischen Formen herzustellen. Mögliche Formen sind dabei Rauten, gleichseitige Dreiecke und Fünfecke, vor allem aber Sechsecke, sogenannte Hexagons oder Hexies. 

Sobald man das Prinzip einmal verstanden hat, sind Hexies einfach toll! Die ganze Handnäherei hat etwas Meditatives und ich verspüre richtige Ehrfurcht vor jedem, der einen ganzen Quilt mit der EPP-Methode herstellt, unglaublich, diese Präzision, die Geduld, die Hingabe!


Bei mir hat es nur für ein kleines Stück gereicht - bisher. Denn natürlich habe ich mich mit dem EPP-Virus angesteckt und finde es ein bisschen schade, dass ich im normalen Alltag keine Zeit finde, mich mal für eine Stunde hinzusetzen und ganz in Ruhe zu nähen. Ich habe aber Lust auf viele, viele bunte Muster mit Hexies, Fünfecken und anderen tollen Formen, im Moment ist die Farbe ja recht eintönig, aber das hat auch seinen Grund (dazu wann anders mehr). Denn was genau aus diesen Hexies wird, ist schon längst klar!


Viele Grüße und happy stitching! Mara

1 Kommentar:

  1. Die Nähfreundinnen/- hühner sind auf deinem Blog! Freu! ;-) Ich glaube, ich ahne schon, was daraus werden könnte! Aber ich verrate nix!

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